nach langer Zeit wollen wir uns mal wieder melden.
Aus unserem geplanten 1Jahr in England werden nun
mehrere Jahre, Anton wird das allerdings keine
Probleme bereiten, er ist nun bilingual und versteht
auch die englischen Befehle :) . Er ist ein Herz und
eine Seele mit unserem kleinen Kater, sie teilen
einen Korb und meistens sogar das Futter. Wir haben
nur ein Problem, er hat nun begonnen fast jeden
Hund, egal welchen Geschlechts und auch Beine der
Familienmitglieder oder Plüschtiere als
Geschlechtspartner zu missbrauchen. Er markiert auch
ständig und alles.
Wir werden ihn deshalb kastrieren lassen und möchten
sie hiermit darüber informieren.
Antwort von mir:
Das mit Anton und seiner Pinkelei und Rammelei macht
mir etwas Sorge. Das kann mit einem übergroßen
Geschlechtstrieb zusammenhängen, muss aber nicht.
Wenn er sich als Chef fühlt und damit überfordert
ist, hat das manchmal komische Auswirkungen. Da
erreichen sie mit der Kastration nichts. Da würde
nur konsequentes Arbeiten und ihm und das
unmissverständliche klar machen, das er alles ist,
nur kein Chef, eine Aussicht auf Erfolg. Ich kann
ihnen da ein neues Buch empfehlen. „Die mit dem Hund
tanzt“ von Maika Maja Nowak – Mosaik bei Goldmann
Verlag. Fand ich super geschrieben und da sind auch
solche Fälle dabei.
Ansonsten gibt es auch ein Hormonstäbchen, was man
dem Hund unter die Haut pflanzt. Das ist eine
chemische Kastration. Da könnte man beobachten, ob
und wie sich der Hund verändert. Ob das wirklich
eine Aussicht auf Erfolg hat, ehe man wirklich eine
endgültige Kastration macht. Aber die Entscheidung
liegt natürlich bei ihnen. Mit geht es bei der
Einschränkung, die im Vertrag steht, lediglich
darum, dass sich der Hund erst einmal über
mindestens 2 Jahre gut entwickeln kann. Wenn es
nötig ist, ist es eben so.